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By Marcus Schoßig

Die Anforderungen an einen modernen Kunststoff sind vielfältig. Derartige Werkstoffe müssen neben höchsten mechanischen Ansprüchen auch den Anforderungen an die elektrischen, optischen und akustischen Eigenschaften genügen. Marcus Schoßig geht von der werkstoffphysikalischen Beschreibung der Eigenschaften von glasfaserverstärkten Polyolefinwerkstoffen aus und korreliert deren Ergebnisse mit Resultaten morphologischer Untersuchungen zur Aufstellung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Er bewertet die (bruch-)mechanischen Werkstoffeigenschaften und wendet hybride Methoden der Kunststoffdiagnostik an. Durch die Kopplung der schädigungssensitiven Schallemissionsanalyse mit quasistatischen und dynamischen Untersuchungen conflict es möglich, die Schädigungskinetik und -mechanismen in glasfaserverstärkten Polyolefinen zu bewerten. Darüber hinaus wurde der Einfluss einer medial-thermischen Auslagerung sowie hoher Dehnraten auf das mechanische Kennwertniveau der faserverstärkten Verbunde bewertet.

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10 dargestellte funktionale Zusammenhang. Die Norm-Biegespannung ɐˆ… bei einer Biegedehnung von εˆ = 3,5 % wird entsprechend Gl. 11 errechnet. 11 ʹ ȉ ܾ ȉ ݄ଶ Sowohl der Biege- als auch der Zugversuch wurden unter standardisierten Bedingungen bei Raumtemperatur (RT) und einer Luftfeuchtigkeit von 50 % durchgeführt, wobei zur Ermittlung der Steifigkeits- und Festigkeitseigenschaften jeweils 5 Prüfkörper geprüft wurden. 2 Ermittlung der Härte im Kugeleindruckversuch und mittels registrierender Mikrohärteprüfung Die Härte wurde um 1900 von Martens als Widerstand, den ein Körper dem Eindringen eines anderen (härteren) Körpers entgegensetzt, definiert.

In [131] wurden unidirektional glasfaserverstärkte Polyesterharze untersucht, welche typischerweise als Rohrwerkstoffe eingesetzt werden. Eine Signalidentifizierung erfolgte durch die Untersuchung von reinem, unverstärkten Polyesterharz sowie durch in 45° und 90° offaxis verstärkte Polyesterharze. Im Ergebnis konnten zwei verschiedene Amplitudentypen bestimmt werden, welchen zum einen der Matrixkavitation (Typ A) und zum anderen der Dekohäsion bzw. Delamination (Typ B) zuzuordnen sind. Der Unterschied zwischen Typ A und B liegt in der Amplitudenhöhe und Signaldauer, welche im Fall der Delamination höher und das Signal kürzer ist.

B. im quasistatischen Zugversuch nach dem Prinzip der Kraftkopplung, sondern nach dem Energietransferprinzip. Dies bedeutet, dass die kinetische Energie schlagartig als Verformungsarbeit in den Prüfkörper eingeleitet wird [89, 95]. Die gewählte Prüfgeschwindigkeit wird über eine Vorlaufstrecke erreicht, wobei ein Vorlaufbolzen an den Prüfkörper angeklemmt ist. Am Ende der Vorlaufstrecke wird der Prüfkörper kraftschlüssig eingekoppelt. Bei Dehnraten größer als 1 s-1 treten Schwingungen auf, die den Informationsgehalt der Spannungs-Dehnungs-Kurven mindern und die Auswertung komplizierter machen.

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