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By Dr. Martin Mahner, Prof. Dr. Mario Bunge (auth.)

In den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ist die Philosophie der Biologie aus dem Schatten der physikorientierten Wissenschaftsphilosophie herausgetreten und hat sich als respektabler und blühender Zweig der Wissenschaftsphilosophie etabliert. In ihrem Buch entwickeln die Autoren eine neue Wissenschaftsphilosophie der Biologie auf einer konsequent realistischen und emergentistisch-materialistischen Grundlage. Sie stellen ein strenges, einheitliches und wissenschaftsorientiertes philosophisches Fundament vor, das es ihnen ermöglicht, viele philosophische und Grundlagenfragen der Biowissenschaften zu analysieren und zu klären. Dieses Buch möchte Biologen, Philosophen und alle Interessierten dazu anregen, neu über die Biophilospie nachzudenken.

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Mit Stoffwechselkreisläufen, Gastrulation oder Selektion. h. Prozesse), die zu ihm geführt haben (s. Abschn. 3). h. unabhängig von sich verändernden Dingen, und sprechen von Prozessen, als handele es sich um eigenständig existierende 22 Kap. 1 Ontologie Entitäten. h. um die Bildung von Prozeßldassen, nicht um eine ontologische These zum Primat von Ereignissen und Prozessen über Dinge. Doch genau eine solche ontologische Auffassung wurde von Whitehead (1929) vertreten, der glaubte, der Prozeßbegriff sei so wichtig, daß er es verdiene, als undefinierter Basisbegriff benutzt zu werden.

H. seine Umgebung. Doch bei der Darstellung eines Systems a, brauchen wir in aller Regel nicht den Rest des gesamten Universums in Betracht zu ziehen, sondern nur diejenigen Dinge, die von a beeinftußt werden können oder die einen Einfluß auf a ausüben können. Wir werden also die Umgebung eines Systems ahier nur als die Menge aller Dinge außerhalb von adefinieren, die auf diese Weise mit a in Beziehung stehen können: 28 Kap. 1 Ontologie U(a). Wir benutzen somit das Wort 'Umgebung' immer im Sinne von 'unmittelbarer Umgebung'.

B. M. ) Unserer Auffassung nach ist ein früherer Zustand nicht die Ursache eines späteren Zustands. B. verursacht keinen späteren Bewegungszustand-schon allein deswegen. weil Bewegungszustände ein Kontinuum bilden und es in einem Kontinuum keinen Punkt gibt. der neben einem anderen liegt. Somit ist die Bewegung eines Körpers entlang einer Bahn kein kausaler Prozeß. Wir sprechen nur dann von einer Ursache. wenn eine Zustandsveränderung in einem Ding eine Zustandsveränderung in einem anderen Ding hervorbringt (s.

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