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By Hans Poser

Technik bestimmt auf die mannigfaltigste Weise unser Leben und Zusammenleben. Obgleich sie von Platon und Aristoteles bis in das zwanzigste Jahrhundert in Einzelaspekten betrachtet worden ist, wurde sie erst in den letzten Jahrzehnten zu einem eigenständigen Gegenstand der Philosophie. Dennoch werden ihre philosophischen Probleme immer noch eher beiläufig behandelt. So geht es um die Klärung ganz zentraler und herausfordernder Aufgaben – von der menschlichen Schöpferkraft über eine Klärung, was once ein technisches Artefakt ist, zum technischen Wissen, in all diesen Elementen verknüpft mit dem Verantwortungsproblem. Das Ziel ist eine Darstellung dieser faszinierenden philosophischen Fragen vor dem Hintergrund der Tradition.

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Markus J. Faber untersucht die strukturelle Koordination der bedeutsamen Exportaktivitäten in Unternehmen unter Zuhilfenahme kontingenztheoretischer Überlegungen. Die dargestellten Beispiele liefern die Grundlage zum Verständnis und ermöglichen es, die Notwendigkeit der Entsprechung der Exporte in der Organisationsstruktur zu erkennen, nachzuvollziehen und einzuschätzen.

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Ein Begriff von irgend etwas, was zu dem Begriffe eines Dinges hinzukommen könne. “ (KdrV B 626) „Wenn ich also ein Ding, durch welche und wie viel Prädicate ich will, (selbst in der durchgängigen Bestimmung) denke, so kommt dadurch, daß ich noch hinzusetze: dieses Ding ist, nicht das mindeste zu dem Dinge hinzu. “ (KdrV B 268). “ (KdrV B 627) Wir kommen also nicht umhin, einen Dingbereich zu umreißen, von dem wir sagen, dass die fraglichen Dinge existieren. Kant selbst hat die Kategorie der Existenz nur zugelassen für raumzeitliche Dinge, nicht jedoch für Möglichkeiten oder für Gott.

Karl Poppers Gegenmittel beruht bekanntlich auf dem Konzept einer offenen Gesellschaft, die, wissend um die Gefahr des Misslingens, die offene Kritik an den Zielen wie an den Mitteln und die Kontrolle in einem trial and error-Verfahren zum konstitutiven Bestand erhebt. Die Kritik an der Machbarkeit wird heute allerdings meist anders geführt; im allgemeinen Bewusstsein erscheint sie vielmehr als eine moralisch gegründeten Mahnung und Warnung, gerade weil die Parallelität von Fortschritt und Machen gekappt ist und die universelle Machbarkeit für real gehalten wird: Man betrachte die öffentlichen Diskussionen zur Biotechnologie, die so tun, als stehe der gentechnisch gestylte Retorten-Mensch unmittelbar vor seiner Verwirklichung.

Als Kausalprinzip wird es nun herangezogen für die Erscheinungen. Diese sind zugleich wohlfundiert im Sinne der ersten Bedeutung – nämlich im Reiche der organismischen Monaden, deren Zustände teleologisch einem individuellen Gesetz folgend durch eine innere Dynamik hervorgebracht werden. Dieses Verhältnis von Phänomen und Monade erlaubt wiederum, jedes Lebewesen als Maschine zu verstehen – allerdings im Gegensatz zu den von 54 II. Ontologie und Anthropologie der Technik Menschen geschaffenen als unendlich umfassende Maschine von Maschinen.

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