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By Hasso Moesta, Peter Robert Franke (auth.)

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Soziale Kontrolle: Zum Problem der Normkonformität in der Gesellschaft

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Dokumentenlogistik in der öffentlichen Verwaltung

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Daneben gibt es natür- 35 An der Unterseite erkennt man ein scharf abgesetztes dünnes weißes Detail, das wie eine Folie die eigentliche Münze umhüllt. Diese Folie ist aus «gutem» Elektron geschlagen, vielleicht sogar aus dem Schlich zusammengehämmert. Mit dieser Folie wurde der silberne Kern vor dem Prägen umhüllt. Ob die Folie bei erhöhter Temperatur quasi aufgeschweißt wurde, läßt sich nicht überzeugend feststellen, ist aber wahrscheinlich. Die Folie liegt im Präparat nicht überall an. Es muß dahingestellt bleiben, ob dies nur eine Folge der Präparation ist oder ob dies schon im Originalzustand der Fall war.

Die dunklen Folien dagegen erreichen Goldgehalte von 99 Prozent. Die dunklen Folien haben häufig Spuren eines rötlichen «Korrosionsproduktes» an ihrer Oberfläche, die hellen nicht. t2 Es kann überhaupt kein Zweifel daran bestehen, daß hier in Sardis um 600 v. Chr. Waschgold zu dünnen Folien geschlagen (helles Material) und diesen Folien bei etwa 800 Grad in einem chemischen Prozeß das Silber entzogen wurde. Als Agens kommt dafür aus chemischer Sicht nur Kochsalz in Frage. Darüber hinaus läßt das rötliche «Korrosionsprodukt» die Zugabe von Ziegelmehl vermuten.

Auf diese Informationen 49 muß hier also verzichtet werden. Nicht gelöste Verunreinigungen und Ausscheidungen können aber bis herab zu etwa einem Tausendstel Millimeter Größe noch einzeln untersucht werden, ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Methode. Zum anderen dringt der anregende Elektronenstrahl nur wenige Mikrometer in die Tiefe der Münze. Darunter liegendes Material entgeht der Analyse. Wir wissen aber, daß die Oberfläche jedes alten Fundgegenstandes durch die Bodenlagerung chemisch verändert werden kann.

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